FAQ Wasserbetten-Typen

Welche verschiedenen Typen von Wasserbetten gibt es?

Hier unterscheiden wir folgende 3 Grundtypen:

  • Schlauch – Wassermatratzen
  • Hardside Wasserbetten und
  • Softside Wasserbetten.

Eine Schlauch - Wassermatratze besteht aus mehreren schmalen und nebeneinander liegenden, mit Wasser gefüllten Schläuchen. Diese wiederum sind zwischen zwei Schaumstoffauflagen eingebettet. Die Wellenberuhigung wird durch einen eingelegten Polyuhrethanschaum innerhalb des Wassersackes erreicht. Das System selbst kommt mit einer sehr niedrigen Wassermenge aus und kann deshalb ohne weiteres auf einen normalen Lattenrost gelegt werden. Alle Vorteile eines echten Wasserbettes gehen allerdings durch solch einen Aufbau verloren.
Es ist daher kaum mit einem richtigen Wasserbett zu vergleichen. Das Einzige, was beide miteinander verbindet, ist das Medium Wasser.

 

Die ersten richtigen Wasserbetten waren Hardside Betten. Bei dieser, inzwischen überholten, Version des Bettaufbaues wird die Wassermatratze direkt in eine starke Holzumrahmung gelegt, welche ihr den seitlichen Halt gibt. Das Ganze ruht auf einer Bodenplatte, die von Gewichtsverteilern unterstützt wird. Zwischen der Wassermatratze, dem Holzrahmen und der Bodenplatte befindet sich eine Sicherheitsfolie, die das Wasser bei einer eventuellen Perforation der Matratze auffängt.

Im Vergleich zum Softside-Bett ist hier in jedem Fall ein Bettgestell notwendig. Dieses kann entweder selbst gebaut werden, oder es kann Ihr vorhandenes Bettgestell, falls es die nötigen Voraussetzungen mitbringt, zum Hardside-Bettgestell umgebaut werden. (Voraussetzung: eine Höhe der Bettseiten ringsum von mindestens 20cm und die benötigte Stabilität).
Durch den festen Rahmen ist das Ein- und Aussteigen bei einem Hardside-Bett nicht so komfortabel wie beim Softside-Bett. Der Rahmen hat die gleiche Höhe wie die Matratze und kann nicht mehr nachgeben.

 

Die heute aktuelle und gebräuchlichste Form eines Wasserbettes, ist das Softside Bett. Bei unseren Softside-Wasserbetten liegt die Matratze in einer elastischen Umrandung aus Schaumstoff. Das Wasserbett hat seinen Namen aufgrund seines weichen (engl. „soft“) Rahmens.

Vorteile eines Softside-Wasserbettes:

  • komfortables Ein- und Aussteigen
    Der elastische Schaumrahmen gibt wie bei einer herkömmlichen Matratze nach
  • freistehend nutzbar
    es ist kein Bettrahmen erforderlich, da das Softside-Wasserbett ein eigenständiges System ist, also ein fertiges Bett
  • kann in (fast) jeden vorhandenen Bettrahmen eingebaut werden

verschiedene Rahmen-Typen:

  • Normaler Rahmen:
    Bei einem normalen Rahmen ist der Schaumstoffrahmen schräg geschnitten, so ergibt sich oben eine grosse Liegefläche. Nach unten hin wird der Schaumrahmen breiter, wodurch eine optimale Stabilität gegeben ist.
  • Optimum Rahmen:
    Der Schaumstoffrahmen Optimum verjüngt sich nach oben stärker wie bei einem normalen Soft-Side, so hat man oben die volle Liegefläche zur Verfügung. Wichtig ist bei Optimum Rahmen, dass sie eine Verstärkung im Schaumkern haben, damit eine noch ausreichende Festigkeit gegeben ist.

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Gibt es verschiedene Typen von Wassermatratzen?

Ja. Der Unterschied der Matratzen besteht in ihrer Oberfläche und Füllung. Für die Fertigung der ersten Wasserbetten wurde eine glatte Vinyl - Folie benutzt und im Inneren war nur Wasser. Man nennt diese Matratzen unstabilisiert, "Free flow", oder auch "Frei Fluter". Zur Dämpfung der Bewegung des Wassers in einer Wassermatratze werden heutzutage verschiedene Methoden angewandt. Durch:

  • PVC – Zylinder
  • Kammern oder
  • Vliesmatten im Innern der Matratze

können Wasserbetten leicht, schwer oder total stabilisiert werden. Welche Stabilisierung Sie wählen, wird von Ihrem persönlichen Empfindungen bestimmt. Wichtig ist es aber darauf zu achten, dass die Stabilisierung das Schwebeschlafgefühles nicht stört. Vliesberuhigte Matratzen bekommen in diese Hinsicht im Allgemeinen die besten Noten.

  • Schließlich gibt es noch den Unterschied zwischen
  • einteiligen (MONO) und
  • zweiteiligen (DUAL)

Wassermatratzen. wir beraten Sie gerne. Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und können Ihnen ebenfalls die besten Tipps geben, welche Wassermatratze für Sie am geeignetsten ist.

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Ein Mono- oder Dual-Wasserbett?

Hier einige Tipps, mit denen Sie das für Sie optimale System auswählen können:

 

Dual:

Ein Dual-Bettsystem besteht aus zwei Wassermatratzen. Jeder Partner besitzt seine eigene Wassermatratze, die Auflage bleibt aber weiterhin an einem Stück; man hat somit eine durchgehend große Liegefläche bei der die Trennung kaum spürbar ist.

Bei einem Gewichtsunterschied von mehr als 20 kg ist die Wasserverdrängung beider Partner verschieden hoch. Bei lediglich einer Wassermatratze (Mono-System), würde der schwerere Partner tiefer einsinken, während der leichtere unbequem auf einem Wasserberg liegen würde.  Beim Dual-System hingegen kann auf jeder Seite die Füllmenge individuell auf das Gewicht angepasst werden.

Aufgrund der getrennten Heizungen in den beiden Wassermatratzen kann die Temperatur individuell auf das eigene Empfinden eingestellt werden. Beim Mono-System kann lediglich eine Temperatur eingestellt werden.

Weiter werden beim Dual-System die unruhigen Bewegungen des Partners nicht von der einen zur anderen Seite übertragen.

 

Mono: 

Wenn der Gewichtsunterschied beider Partner weniger als 20 kg beträgt, kommt auch ein Mono-System in Frage.

Auch wenn die Partner geringe Unterschiede im Temperaturempfinden haben, kann ein Mono-System gewählt werden. Die geringen Unterschiede lassen sich durch verschiedene Decken ausgleichen.

Die Liegeposition ist bei der Wahl des Wasserbettes ebenfalls entscheidend.  Wenn Sie meistens zusammengekuschelt schlafen und meistens dicht zusammenliegen, ist ein Mono-System für das Liegen besser, da in der Mitte die Matratze durchgehend ist. Wenn meistens jeder auf seiner Seite im Bett liegt, ist ein Dual-System interessanter.

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In welchen Größen bekommt man ein Wasserbett und was ist für mich die richtige Größe?

Wir bieten ein Größenprogramm an, das den üblichen Standardmaßen der Bettbranche entspricht. Für Hardside Wasserbetten gelten im Allgemeinen amerikanische Maße (in Zoll). Zudem bieten wir auch Maßarbeit an. Wichtig ist es hierbei darauf zu achten, dass bei Sondermaßen nicht nur der Schaumrand, sondern alle Teile Ihrem gewünschten Maß angepasst werden!

 

Beim Softside Wasserbett liegt die Wassermatratze in einem flexiblen Schaumrahmen und ist daher etwas kleiner als das ganze Bett. Da der Schaumrahmen im Schnitt ca. 7 cm breit ist, ist von der Liegefläche in der Länge ca. 14 cm abzuziehen. Wenn sie also größer als 180cm sind, empfiehlt sich eine Länge von 210 cm, oder besser 220 cm.
Fausregel: Addieren Sie zu Ihrer Körpergröße 20 cm hinzu, dann haben Sie die Länge, die das Softside-Wasserbett in jedem Fall haben sollte!

Unser Tipp: Sollten Sie nicht an eine bestimmte Größe gebunden sein (durch ein Bettgestell etwa) kann man bezüglich der Bettgröße sagen: Je größer, desto besser.

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Was für Bettgestelle können benutzt werden?

Ein modernes Softside Wasserbett kann in jedes Bettgestell eingebaut werden. Die damit erreichte Optik entspricht einer herkömmlichen Matratze. Hard-Side Wassermatratzen brauchen, wie schon angesprochen, ein starkes Holzgestell um den seitlichen Druck des Wassers zu widerstehen. Es wird also sehr selten möglich sein, eine Hardside Wassermatratze in Ihr vorhandenes Bettgestell zu integrieren, da dieses für eine solche Druckbelastung nicht konstruiert ist.

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Meine Frau und ich sind sehr unterschiedlich vom Gewicht - müssen wir daher zwei Matratzen nehmen?

Ja - man sagt, dass ab einem Gewichtsunterschied von ca. 20kg oder mehr, nur ein Duales System beiden Partnern den optimalen Liegekomfort bietet. Hier kann man auf jeder Seite die Füllmenge individuell auf das Körpergewicht des jeweiligen Partners anpassen. Generell gilt: je schwerer man ist, desto weniger Wasser benötige ich (wie in der Badewanne). Bei hohen Schwankungen sollten Sie ein möglicht größeres Bett wählen, das durch die bessere Verdrängung jeder den optimalen Liegkomfort hat.

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Müssen wir dieselbe Beruhigungsstufe wählen und was ist die richtige für mich?

Natürlich nicht - Jeder sollte die, für Ihn richtige Beruhigung wählen um den optimalen Liegekomfort zu genießen.

 

Für unsere Wasserbetten bieten wir unterschiedliche Beruhigungsstufen an.

Mit der "Beruhigungsstufe" eines Wasserbettes wird die Zeitspanne ausgedrückt, die das Wasser nach einer Bewegung noch nachschwappt. Wenn Sie sich zum Beispiel auf eine unberuhigte Matratze legen, bewegt sich diese noch ca. 20-30 Sekunden. Dieses lange "Schaukeln" empfinden viele Menschen als störend. Deshalb gibt es auch Matratzen, die mit einer unterschiedlichen Anzahl an Vlieslagen gefüllt sind und so das Wasser abbremsen (beruhigen). Eine vollberuhigte Matratze bewegt sich gar nicht mehr.

Bei der Wahl der Beruhigung sollte man immer anhand der Nachbewegungszeit vergleichen - diese bietet sich als einziges zuverlässiges Vergleichskriterium an.


Es gibt Hersteller, die Ihre Beruhigung in Vlieslagen angeben. Allerdings ist die Dicke der Vlieslagen bei jedem Hersteller anders, somit ist dies kein zuverlässiges Vergleichskriterium. Andere Hersteller benutzen Prozentangaben, da diese aber nicht genormt sind, weichen die Stufen zwischen verschiedenen Herstellern zum Teil extrem ab.

Zählen Sie einfach die Sekunden, wie lange das Bett braucht, bis es sich nach einer Bewegung wieder stabilisiert, das ist das zuverlässigste Vergleichskriterium.

Viele Wasserbetten-Schläfer werden Ihnen auch bestätigen: An die Bewegung des Wassers gewöhnt man sich sehr schnell und empfindet sie als sehr angenehm und entspannend.

Das eigene Körpergewicht beeinflusst die Beruhigung auch ein wenig.
Ein schwerer Körper verdrängt mehr Wasser und drückt das Vlies evtl. auch weiter zusammen. Daher bewegt sich die Matratze etwas mehr. Hier kann man ruhig eine etwas höhere Beruhigung wählen.
Ein leichter Körper drückt das Vlies weniger zusammen und verdrängt auch weniger Wasser. Daher sollte man, wenn man wenig Körpergewicht hat, nicht unbedingt die höchste Beruhigungsstufe wählen, sondern eher eine mittlere oder eine mittelhohe.

Wir beraten Sie gerne individuell und helfen Ihnen, die richtige Beruhigungsstufe für Sich zu finden!

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Ich schwitze stark - kommt da ein Wasserbett überhaupt in Frage?

Das ist eine gute Frage. Gerade darin liegt eine der besonderen Stärken des Wasserbettes. Die Temperatur ist frei wählbar, d.h. Sie können Ihr Bett immer auf der Temperatur halten, bei der Sie weder schwitzen noch frieren. Selbst im Hochsommer, egal wie heiß es ist, Sie können mit der Temperatur immer noch ein Grad tiefer gehen. Doch aufgepasst: Bei einer Wassertemperatur von deutlich unter 26° C verliert Ihr Körper so viel Wärme an die Matratze, dass Sie in der Nacht anfangen zu frieren.

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