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Schlafwandeln – Nächtliche Ausflüge

 

Schlafwandeln - Nächtliche Ausflüge

Manche Schlafwandler gehen nachts spazieren, räumen die Garage auf, kochen oder fahren im Extremfall sogar mit dem Auto durch die Gegend. Und am nächsten Tag wissen sie nichts mehr von den vergangenen Aktivitäten. Es gibt keinerlei Erinnerungen an die Unternehmungen, die meistens im ersten Drittel der Nacht stattfinden.

Warum wandelt man im Schlaf?

Das Phänomen des Schlafwandels, auch Somnambulismus genannt (lateinisch „somnus“= Schlaf und „ambulare“ = umherlaufen), dauert meist nur wenige Minuten an und erfolgt in einem Zustand, der zwischen Schlafen und wach sein liegt. Kinder und Jugendliche sind deutlich häufiger nachts außerhalb des Bettes unterwegs wie Erwachsene. Der Grund hierfür ist, dass das Zentralnervensystem bei den Betroffenen noch nicht ausgereift ist. Meist verliert sich das Schlafwandeln mit Abschluss der Pubertät. In Familien mit Schlafwandlern sind diese oft gehäuft vorhanden, was auf eine genetische Veranlagung schließen lässt.

Wann wird man zum Schlafwandler?

Schlafwandler werden häufig aktiv, wenn sie sich in einer Tiefschlafphase befinden und entweder spontan oder durch einen äußeren Reiz (z.B. Lärm oder Licht) der Aufwachprozess eingeleitet wird. Aber auch ein körperlicher Reiz wie z.B. eine volle Blase treibt die Schlafwandler oft aus dem Bett.

Entgegen früherer Vermutungen spielt der Mond heute keine Rolle mehr. Jedoch werden Schlafwandler noch immer von Lichtquellen angezogen – egal ob Mond, Straßenlaterne oder sonstigen Beleuchtungen die richtungsweisend fungiert.

Was macht ein Schlafwandler?

Auf Außenstehende wirken die Schlafwandler meist etwas befremdlich. Mit geöffneten, ausdruckslosen Augen und starrem Blick wandeln diese Menschen mit reduzierter Geschicklichkeit bevorzugt geradeaus umher. Beim Ansprechen erhält man in der Regel undeutliche und oft unverständliche Antworten.

Wie verhält man sich gegenüber einem Schlafwandler?

Wer schon mal versucht hat einen Schlafwandler zu wecken weiß, dass dies gar nicht so einfach ist. Es empfielt sich, die betroffene Person nicht aufzuwecken, sondern lieber ganz ruhig zurück ins Bett zu begleiten. Beim Aufwecken erschrecken die Schlafwandler meist sehr, sind desorientiert und die Gefahr für Stürze oder andere Unfälle wird zusätzlich erhöht.

Ist Schlafwandeln gefährlich?

Die Gefahr beim Schlafwandeln darf nicht unterschätzt werden. Die instinktive Sicherheit von Schalfwandlern, wie sie häufig in Filmen gezeigt wird z.B. in Form von auf dem Dach balancierende Menschen, gibt es in der Realität nicht. Riskante Tätigkeiten zeigen, dass ein schlafwandelnder Mensch während dieses Zustands kein Angstgefühl verspürt.

Was kann man dagegen tun?

Eine Garantie für erfolgsversprechende Therapien gibt es nicht. Aber nur wenige Menschen sind regelmäßige Schlafwandler. Meist handelt es sich um einmalige Vorfälle.

Eltern von regelmäßig schlafwandelnden Kindern sollten jedoch Gefahrenquellen vermeiden in dem Stolperfallen beseitig und Türen & Fenster verschlossen oder bestenfalls gesichert werden. Dann bleiben die nächtlichen Ausflüge in der Regel auch ohne gravierende Folgen. Auch eine gute Schlafhygiene, d.h. die Optimierung der Rahmenbedingungen für guten und erholsamen Schlaf trägt zur Reduzierung der nächtlichen Ausflüge bei.

Wer jedoch über das Jugendalter hinaus oder sogar erstmals als Erwachsener betroffen ist, sollte sich sicherheitshalber fachärztlich untersuchen lassen.

 

Bildquelle: Shutterstock_264969902
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