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Qualität aus Deutschland
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100 Nächte Probeschlafen
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Qualität
aus Deutschland
Alle verwendeten Materialien, vom Faden über die Rohgewebe bis hin zu den Füllmaterialien, sind mit dem textilen Kennzeichen Ökotex Zertifikat 100 ausgezeichnet und stammen fast ausschließlich aus Deutschland und unserer Region. » mehr
Guter Schlaf
direkt vom Hersteller
Unser Fabrikverkauf bietet mehr als nur das günstige Einkaufen direkt beim Hersteller. Jede Matratze und Daunendecke, die unser Haus verlässt, ist ein Stück traditionelle Handwerkskunst. » mehr
100 Nächte
Probeschlafen
Sie können Ihre neuen Matratzen Probeschlafen – und das 100 Nächte lang! Treffen Sie die richtige Kaufentscheidung und geben Sie Ihrem Körper in gewohnter Umgebung Zeit zur Eingewöhnung. Ausgenommen Sonderanfertigungen wie z.B. Wohnmobil-Matratzen. » mehr

Warum Langschläfer auch "Palmesel" heißen!

Bis heute ist der "Palmesel" die Person, die am Morgen des Palmsonntags als letzte aufsteht. So mancher wird deswegen auf den Arm genommen und ärgert sich nicht selten darüber.

Der Palmsonntag ist der letzte Sonntag vor Ostern und aus kirchlicher Sicht der Beginn der Karwoche. Er soll an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnern. Jesu ritt auf einem Esel in die Heilige Stadt. Ihm zu Ehren wurden Palmzweige auf den Weg gestreut.

Schon für die Ägypter waren Palmwedel Zeichen für ewiges Leben. Sie wurden bei Bestattungen mitgetragen und auf Särge oder Mumien gelegt.

Im Christentum ist der Palmenzweig das Zeichen des Sieges des auferstandenen Christus über den Tod. Man findet den Palmenzweig auch heute noch auf Särgen oder in Todesanzeigen.

Seit dem 10. Jahrhundert werden Palmprozessionen veranstaltet, auf denen vielerorts Dorfpfarrer auf Eseln den Prozessionen voran reiten. So mancher Esel war gerne einmal störrisch. So kamen Prozessionen des Öfteren zum Stehen und viele Gemeinden ersetzten den echten Esel durch eine Holzfigur.

Nach dem Gottesdienst am Palmsonntag werden sogenannte Palmsträuße bis zum heutigen Tag in christlichen Familien hinter das Kruzifix im so genannten Herrgottswinkel gesteckt. Bauern stellen die Palmbüschel gerne in den Stall oder in die Scheune. Sie sollen Haus, Hof, Felder und Vieh vor Blitz und Hagelschlag, vor Missernten und Seuchen bewahren.

Da der Palmsonntag noch in der Fastenzeit liegt, darf ein besonderes Essen auch nicht fehlen. Im Schwäbischen und in Franken ist das die Palmbrezel. Sie ist größer als eine normale Brezel und wird aus einem leicht süßen Hefeteig hergestellt. In der fleischlosen Fastenzeit gab und gibt es so etwas halbwegs Nahrhaftes zu essen.

Die Palmbrezel ist übrigens Namensgeber für den "Brezgenmarkt" im Hungerbrunnental, der seit 1533 stattfindet. Hier feierten die Menschen zum Beginn des Frühjahrs einen Festtag mit Markt und Tanz, der auch als Heiratsmarkt genutzt wurde.

Eine Bauernregel für den Palmsonntag heißt übrigens: "Ist der Palmsonntag ein heiterer Tag, für den Sommer ein gutes Zeichen sein mag."

Also – wer traut sich der Palmesel zu sein?


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Bildquelle: Sergio  Foto / shutterstock.com