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Sie können Ihre neuen Matratzen Probeschlafen – und das 100 Nächte lang! Treffen Sie die richtige Kaufentscheidung und geben Sie Ihrem Körper in gewohnter Umgebung Zeit zur Eingewöhnung. Ausgenommen Sonderanfertigungen wie z.B. Wohnmobil-Matratzen. » mehr

Woran erkennt man das richtige Kopfkissen?

Die Höhe des individuell richtigen Kopfkissens ist von mindestens 3 Faktoren abhängig:

1. von der bevorzugten Schlaf-Position,

2. von der Körperform des Schläfers ( hier insbesondere der Nacken- und Schulterbereich)

3. und der Zonierung und Festigkeit der Matratze.

Kopfkissen sind genau wie Matratzen und Zudecken eine ganz individuelle Sache. Es gibt nicht das eine Kissen, das für alle Schläfer passt. Auch wenn man eine Empfehlung von jemanden bekommt, heißt das noch lange nicht, dass man mit demselben Kissen auch gut zurechtkommt.

Aus unserer jahrzehntelangen Erfahrung können wir eines sagen. Wer schon viele verschiedene Kissen probiert hat und egal auf welchem Kissen er auch schläft, morgens mit Nacken- und Schulterproblemen aufwacht, sollte nicht nur das Kissen, sondern auch Matratze und Rost genau prüfen!

Wichtig ist zu wissen, dass ein Kissen die Schlafposition auf der Matratze abrundet, es kann eine orthopädisch falsche Schlaflage aber nicht ausgleichen, sondern nur abschwächen.


Woran erkenne ich eigentlich ein gutes Kopfkissen?

Das kann man ganz leicht beantworten: wenn man nachts gut liegt und morgens erholt und ohne Schmerzen und Verspannungen aufwacht, hat man das für sich richtige Kissen gefunden.

Interessant ist übrigens, dass man jahrelang gut auf einem Kissen liegen kann und irgendwann, aus unerfindlichen Gründen ändert sich das. Wir empfehlen ein Kissen spätestens nach ca. 5 bis 8 Jahren auszuwechseln. Nackenstützkissen sollten sogar in einem engeren Turnus getauscht werden, da oft nur der Bezug aber nicht der Kern waschbar ist.


Was muss man beim Kauf eines Kissens beachten?

Am besten ist es beim Kauf eines neuen Schlafsystems auch gleich das passende Kissen dazu auswählen. Dann hat man einfach das optimale Liegegefühl und alles ist perfekt aufeinander abgestimmt.

Wenn man nur ein Kissen auswählt (also ohne Matratze und Lattenrost) gibt es einiges zu beachten. Denn die Matratze, auf der man schläft hat einen großen Einfluss auf das zu wählende Kissen.

Ist ihre vorhandene Matratze eher fester und hat keine weichere Schulterkomfortzone, sollte das Kissen z.B. zur Entlastung der Schulter- und Nackenpartie etwas höher sein. Denn je härter eine Matratze ist desto mehr liegt der Oberkörper nur auf der Matratze und kann nicht in der Oberfläche einsinken. Das führt dazu dass der Bereich zwischen Nacken und Matratze größer wird und dementsprechend vom Kissen ausgeglichen werden muss.

Lässt die Matratze den Körper hingegen optimal einsinken, sollte das Kissen flacher gewählt werden.

Es kann also sein, dass Sie beim Probeliegen im Bettenfachgeschäft gut auf dem Kissen liegen, aber zuhause bewährt sich das Kissen dann doch nicht. Das liegt daran, dass man das Testen und Probeliegen des Kissens auf einer anderen Matratze macht als die, auf der man zu Hause schläft.

Aber Vorsicht: Eine zu harte Matratze kann auf Dauer zu großen Problemen führen. Wenn Sie regelmäßig unter

• Verspannungen und Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich,

• unter Kopfschmerzen oder

• unter tauben Armen und Fingern

leiden und diese Beschwerden vor allem morgens nach dem Aufstehen stärker sind als im sonstigen Tagesverlauf, sollten Sie unbedingt Ihr Schlafsystem überprüfen. In diesem Falle genügt es keinesfalls nur ein neues Kissen zu kaufen.


Was ist ein Nackenstützkissen?

Nackenstützkissen bestehen meist aus einem Kern aus Latex oder Schaum und sind konturiert. Durch ihre Formgebung sollen sie sich dem Schulter- und Nackenbereich optimal anpassen.

Im Gegensatz dazu gibt es „klassische“ Kissen, die mit einer Federn- und Daunenmischung gefüllt sind oder mit synthetischen Füllmaterialien. Diese sind nicht konturiert, können aber auch teils in ihrer Form verändert werden.

Aber auch hier gibt es einiges zu beachten: Für Rücken- und Seitenschläfer sind Nackenstützkissen besonders gut geeignet, für Bauchschläfer aber machen sie meistens keinen Sinn.

Viele Menschen denken, dass ein Nackenstützkissen hoch und fest sein soll. Genau das Gegenteil ist meist der Fall. Individuell richtig ausgewählte Kissen bieten eine optimale Stützkraft der Halswirbelsäule. So kann der Nackenbereich im Schlaf im richtigen Winkel liegen und entspannen. Verspannungen und Schmerzen können so vorgebeugt oder gelindert werden.

Aber Vorsicht: ein ungeeignetes Kissen kann viel Schaden anrichten. Oberste Maxime muss sein, dass sich das Nackenstützkissen dem Schläfer anpasst und nicht anders herum!

Meistens benötigen Männer und Frauen unterschiedlich hohe Kissen, da der Schulterumfang variiert.

So benötigen Seitenschläfer mit breiten Schultern höhere Kissen, da die breiten Schultern beim Auf-liegen einen gewissen Abstand zwischen Nacken und Matratze entstehen lassen. Dieser Abstand muss ausreichend von einem Kissen gestützt werden, um die Wirbelsäule gerade zu lagern, und die Schulterpartie zu entlasten.

Seitenschläfer mit schmalen Schultern benötigen weniger hohe Kissen. Je besser die Zonierung einer Matratze nämlich ist, desto tiefer kann die Schulterpartie einsinken und wird dadurch besser oder optimal entlastet.

Bauchschläfer sollten eher ein flaches Kissen wählen. Bei einem zu hohen Kissen wird in Bauchlage der Nackenbereich zu sehr überdehnt und strapaziert. Viele Bauchschläfer schlafen deshalb auch ganz ohne Kissen.

Rückenschläfer sollten darauf achten, dass ihr Kopfkissen den Bereich zwischen Schulter und Hinterkopf ausfüllt. Dabei darf das Kissen nicht zu hoch sein um eine Überdehnung des Nackens mit darauf folgenden Verspannungen und Schmerzen zu verhindern.

Achten Sie bei der Auswahl eines neuen Kissens darauf, dass Sie den Test im Bettenfachgeschäft auf einer Matratze machen, die Ihrer zu Hause sehr ähnlich ist. Dann haben Sie eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass das Kissen auch zu Hause auf Ihrer vorhandenen Matratze passt.


Wie kann ich zuhause überprüfen ob mein Kissen gut für mich ist?

Ob ein Kissen von der Höhe und Festigkeit her optimal passt, kann man zu Hause ganz leicht auf seiner Matratze testen:

Wenn Sie sich in Rückenlage auf das Kissen legen darf Ihr Kinn nicht in Richtung Brust gedrückt werden. Genauso wenig darf der Kopf nach hinten abfallen, sodass Sie überstreckt liegen.

In der Seitenlage gilt ebenso, dass Ihr Kopf nicht nach oben oder unten überstreckt werden sollte.

Es erfordert eine kompetente Beratung und einen geschulten Blick, um das für Sie perfekte Kissen zu finden. Deshalb empfehlen wir immer ein für Sie optimales Kissen im Bettenfachgeschäft zu kaufen. Sie verbringen 1/3 Ihrer Lebenszeit, da sollten Sie keine Kompromisse eingehen.


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