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Was ist Schlafapnoe?


Was sollten Sie machen, wenn Sie an Atemaussetzer leiden?

Die Schlafapnoe ist eine Erkrankung, bei der Atemaussetzer im Schlaf auftreten. 

Das Schlafapnoe-Syndrom gehört zu den schlafbezogenen Atmungsstörungen. Typisch ist, dass das Schnarchen besonders laut und unregelmäßig ist. Besonders Männer mit Übergewicht sind von Schlafapnoe betroffen.

Dies wird als apnoisches (also windstilles) oder obstruktives Schnarchen bezeichnet.Es kann erhebliche gesundheitliche Folgen haben. Ca. 13 % aller Männer und 7 % aller Frauen in Deutschland leiden unter Schlafapnoe. Die Dunkelziffer ist wahrscheinlich deutlich höher, da viele gar nichts von ihrer Erkrankung wissen. 

Wichtig zu wissen ist, dass nicht jeder Betroffene überhaupt merkt, dass er nachts Atemaussetzer hat. Manche wachen mit Erstickungsgefühl auf, manche wiederum schlafen vermeintlich gut, sind tagsüber aber chronisch müde und klagen über eine eingeschränkte Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. 


Gefährliche Schlafapnoe

Bei einer obstruktiven Schlafapnoe erschlaffen die Muskeln des weichen Gaumens. Dadurch verschließen sich die Luftwege teilweise oder vollkommen, und der Schlafende bekommt keine Luft mehr. Solche Atemstillstände können zwischen 10 Sekunden und zwei Minuten dauern. Der Körper registriert den Sauerstoffmangel im Blut und aktiviert daraufhin ruckartig die Atemmuskeln. Meist wacht der Schlafende dabei kurzzeitig auf. Daran kann man sich nach dem Aufwachen am nächsten Morgen meist nicht mehr erinnern. Man nennt diesen Vorgang auch Arousal.

Die körperlichen Folgen der Schlafapnoe sind schwerwiegend. Während der Atemaussetzer pumpt das Herz stärker, der Blutdruck steigt und damit auch das Risiko für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt. Auch können Herzrhythmusstörungen auftreten. Durch die ständige Unterversorgung mit lebenswichtigem Sauerstoff steigert der Körper seine Atemanstrengungen und so erlebt er permanente Stressreaktionen. Durch das chronische Schlafdefizit erhöht sich z.B. auch die Wahrscheinlichkeit eines Sekundenschlafs tagsüber.  

Besonders die Lebensqualität leidet bei den Betroffenen. Sie schlafen schlecht und  sind deshalb tagsüber oft müde. Die allgemeine Leistungsfähigkeit nimmt ab und sie leiden unter Konzentrationsstörungen. Nicht wenige Schlafapnoe Patienten berichten davon, dass das Interesse an Sex sinkt, bei Männern können Erektionsprobleme auftreten. Manche haben auch psychische Beschwerden wie Ängste oder Depressionen. 


Wann sollte man zu einem Arzt?

Wenn Sie so laut schnarchen, dass Sie selbst aufwachen oder Ihre Umgebung stören, sollten Sie zum Arzt gehen. Empfehlenswert sind Hals-Nasen-Ohren-Ärzte (HNO) oder Kliniken, die über ein Schlaflabor verfügen. 

Wenn Sie unter chronischer Müdigkeit leiden, obwohl Sie eigentlich ausreichend schlafen.

Der Schweregrad einer Schlafapnoe wird anhand des Apnoe-Hypopnoe-Indexes gemessen. Er misst die Anzahl der obstruktiven Ereignisse pro Stunde.  

Bei einem AHI von 5 bis 15 liegt eine leichtgradige, bei einem AHI von 16 bis 30 eine mittelgradige Schlafapnoe vor. Bei über 30 Apnoen und Hypopnoen spricht man von einer schweren Apnoe.


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Bildquelle:  Antonio Guillem / Shutterstock.com