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Wissenswertes zu Lattenrosten


An diesen Eigenschaften erkennen Sie einen guten Lattenrost

Was für einen Lattenrost sollte man für seine Matratze wählen? Diese Frage wird oft gestellt und die Antworten sind zum Teil eher verwirrend als hilfreich. So sieht die Stiftung Warentest die Bedeutung des Lattenrostes eher skeptisch. Doch was ist nun richtig?

Die Bedeutung eines Lattenrostes hängt sehr stark mit den individuellen Bedürfnissen des Schläfers zusammen. So testet die Stiftung Warentest den Lattenrost in der Rückenlage. In dieser Position sind die spürbaren Auswirkungen des Lattenrostes geringer als beispielsweise in der Seitenlage. Zudem hängt die Bedeutung stark von der Konstitution des Schläfers ab. Ein gesunder Schläfer wird die Wirkung eines Lattenrostes nicht so erleben wie ein Schläfer mit Verspannungen oder Lendenwirbelproblemen, der selbst in der Rückenlage die feinsten Unterschiede wahrnimmt.

Ein guter Lattenrost wird in keinem Fall schaden, ein schlechter oder zu alter Lattenrost wird allerdings die Freude über die neue Matratze schnell zunichtemachen, weil die Funktion der Matratze durch den schlechten Lattenrost eingeschränkt wird. Ist der Lattenrost ermüdet und hängt bei Belastung im Beckenbereich durch, passt sich selbst die beste neue Matratze dieser Kuhle an und verschleißt dadurch sehr schnell. Im schlimmsten Fall ist eine Matratze auf einem durchgelegenen Lattenrost bereits nach einem Jahr Benutzung im Beckenbereich kaputt.


Auf diese Punkte sollten Sie bei der Wahl des richtigen Lattenrostes achten:

Abstand und Breite der Leisten

Der Abstand der Leisten voneinander darf nicht mehr als 3 cm betragen, bzw. es sollten keine drei Finger zwischen die Leisten passen. So wird die Körperpartie exakt gestützt und die Matratze gegen Mikrorisse geschützt. Die Leistenbreite sollte ebenfalls nicht mehr als 3 cm betragen. Auch das führt zu einem exakten Stützen der Körperpartie und schützt die Matratze gegen Schimmel.

Wölbung und Spannung der Leisten

Eine gute Leiste weist eine deutlich erkennbare Wölbung nach oben auf, denn nur so kann sie wie eine Feder arbeiten und die Matratze unterstützen. Auch die Spannung dieser Wölbung ist von Bedeutung, wiegt doch die Matratze schon einiges und hinzu kommt noch der Schläfer. Ist die Wölbung der Leisten zu schwach, hängt die Matratze und damit der Körper durch. Hat die Leiste hingegen eine gute Spannung, federt sie den Körper ab und unterstützt.

Material der Leisten

Die Leisten sind am besten aus reiner Buche und echte Federleisten. Diese sind schichtverleimt und bestehen aus mindestens 5, besser 7 Schichten, denn dann ist eine optimale Haltbarkeit und eine echte Federwirkung der Leisten gewährleistet. Die Bettleisten sollten auf der Oberseite eine Beschichtung aufweisen, die sie gegen schnelles Durchliegen schützt. Wenn die Feuchtigkeit, die durch Schwitzen des Schläfers entsteht, ungehindert in die Leiste eindringen kann, werden die Leisten enorm strapaziert – schon allein aufgrund des Körpergewichtes haben die Leisten jede Nacht viel zu tun.

Material und Höhe des Rahmens

Der Rahmen des Lattenrostes sollte aus reinem Buche-Massivholz oder Buche-Schichtholz bestehen, nur so ist der Rahmen lange haltbar, auch bei nur wenig Auflagefläche.
Der Rahmen sollte mindestens 60 mm hoch und 20 mm breit sein, dies schützt vor Rahmenbruch oder Durchliegen.
Es gibt spezielle Flachrahmen: das sind Lattenroste, die eine Bauhöhe von nur ca. 45 mm haben. Um diese niedrige Bauhöhe zu erreichen, wird der Rahmen, bzw. der Längsholm breiter gemacht, damit die Tragkraft erhalten werden kann. Der ganze Rahmen sollte ca. 40 mm kürzer und ca. 10 mm schmäler als das angegebene Maß sein, damit die sichere Passform des Rahmens im Bettgestell gewährleistet ist.

Seitlich flexible Aufhängung der Leisten

Die Leisten sollten seitlich flexibel gelagert sein, sodass eine optimale Anpassung an die verschiedenen Körperpartien gewährleistet ist. Bei seitlich unflexibel gelagerten Leisten wirkt der Lattenrost auf seiner gesamten Länge deutlich fester. Sind die Leisten nicht flexibel, so entstehen regelrechte Stufen und die sind zum Teil sogar spürbar oder führen zu kleinsten Rissen in der Matratze, weil das Material lokal enorm unter Zug kommt. Das führt zu einer raschen Ermüdung des Matratzenkerns.

Vertikaler Hub der Leisten und Schulterzone

Die Leisten sollten ebenso eine seitliche Flexibilität in der Höhe haben (Hub)– so erreicht man ein Einsinken des Körpers über die ganze Breite. Je höher der Hub ist, desto besser kann sich der Lattenrost an den Körper anpassen. Eine Schulterzone ist ein deutlich softerer Bereich auf Höhe der Schulter, in den diese leicht einsinken kann, denn die Schulter hat nur eine geringe Auflagefläche und bei vielen Schläfern reagiert die Schulter empfindlich auf Druck. Die Schulterzone nimmt diesen Druck auf und erlaubt dem Körper waagerecht zu liegen. Zu weich sollte die Schulterzone nicht sein, sonst wird die Wirbelsäule ebenfalls belastet. Ein Fachmann erkennt, ob Sie richtig liegen.

Material der seitlichen Kappen

Bei Lattenrosten kommen heute in der Regel zwei Arten von Material zum Einsatz. Zum einen  der sog. SBR-Kautschuk (synthetischer Kautschuk), zum anderen Hochleistungspolimere (oft verallgemeinernd als Hyrtrel® bezeichnet). Der wichtigste Unterschied liegt in der Dauerelastizität. Das ist die Fähigkeit, auch über einen langen Zeitraum immer wieder dieselbe Bewegung zu wiederholen, ohne dabei zu ermüden. Hier haben die Hochleistungspolimere deutlich die Nase vorne. Daher finden Kautschukkappen eher im mittleren Preis-Bereich ihre Anwendung. Im günstigen Preissegment werden einfache Kunststoffkappen auf den Rahmen geschossen. Diese sind nicht flexibel und besitzen auch keinen vertikalen Hub. Achten Sie daher darauf, dass Sie Kappen wählen, die mindestens 15mm Freiraum zum Rahmen haben und mit der Hand nur schwer auf den Rahmen gedrückt werden können. Die Festigkeit der Kappen bezeichnet man auch als Shore-Härte.

Leisten oder Teller

Lattenroste, Betteinsätze oder Unterfederung sind Begriffe, die alle synonym verwendet werden. Eine Art von Rahmen, die keine Leisten besitzen sondern mit sog. Tellern ausgestattet sind, sind sogenannte Tellerroste. Der wesentliche Unterschied bei Tellerrahmen ist die hervorragende Anpassungsfähigkeit der Teller. Denn eine herkömmliche Leiste kann sich nach unten und im besten Fall nach vorne oder hinten neigen. Ein Teller ist in alle Richtungen flexibel und kann sich so dem Körper noch besser anpassen. Ideal ist ein Tellerrahmen bei druckempfindlichen Schläfern mit Hüft- oder Schulterproblemen. Ein Nachteil dieser Rahmen ist, dass sie für schwerere Schläfer nur bedingt geeignet sind, da sie zwar stabile Leisten haben, davon jedoch deutlich weniger. Das führt bei einem höheren Körpergewicht zu einer schnelleren Ermüdung des Rahmens.

Verstellbar oder unverstellbar

Unter der Verstellbarkeit eines Lattenrostes versteht man die Möglichkeit, das Kopfteil oder Fußteil aufzustellen. Dafür gibt es verschiedene Varianten. Die Frage, die man sich stellen sollte ist, wofür verwende ich die Verstellung. Möchte ich etwas erhöht liegen (z.B. aufgrund von Reflux oder Herzproblemen), dann ist ein verstellbares Kopfteil wichtig, das bereits ab der Hüfte aufstellbar ist. Sonst wird die Wirbelsäule zu stark gekrümmt und es kommt zu Rückenbeschwerden beim Schlafen. Ist hingegen das Lesen im Bett gewünscht, so reicht ein „kurzes“ Kopfteil, denn man möchte ja nur das Buch sehen können. Am besten ist ein Rahmen, der beide Möglichkeiten aufweist und ein zweiteiliges Kopfteil besitzt.
Ähnlich verhält es sich mit dem Fußteil. Möchte man den Lendenwirbel entlasten, sollte das Fußteil gewinkelt sein, sodass der Unterschenkel parallel zum Rahmen bzw. waagrecht oder zum Fußende hin leicht geneigt liegt. So wird der Lendenwirbel etwas gestreckt, was eine deutliche Entlastung darstellt. Schlafen sollte man in dieser Position allerdings nicht. Möchte man hingegen die Venen entlasten, sollte das ganze Bein etwas hochgelagert werden und der Rahmen ebenfalls ab der Hüfte verstellbar sein. Zu beachten ist hierbei, dass das Fußteil nicht mehr als ca. 4cm angehoben werden sollte, da sonst die Belastung für das Herz steigt und zu Problemen führen kann. Verwenden sie keine der Verstellmöglichkeiten, können Sie getrost einen unverstellbaren Rahmen kaufen, bei dem weder das Kopf- noch das Fußteil aufstellbar sind. Das hat den Vorteil, dass die Rahmen leichter sind und in der Regel auch günstiger.

Anzahl der Leisten

Die Anzahl der Leisten sollte wenigstens 28 Stück betragen. So ist das Körpergewicht auf genügend Leisten verteilt und der Lattenrost kann eine optimale Anpassung an die verschiedenen Körperpartien leisten.
Es gibt Lattenroste mit bis zu 42 Leisten, auch die können den Körper sehr gut aufnehmen und sich hervorragend an den Körper anpassen. Welche Leistenanzahl man wählt, ist ein bisschen Geschmacksache. Schwere Schläfer sollten eher einen Rahmen mit 28 bis 32 Leisten wählen, da ein Rahmen mit 42 Leisten nicht ganz die Tragkraft besitzt.
Für eine Taschenfederkernmatratze kann der Rahmen auch mit weniger als 28 Leisten bestückt sein. Es gibt spezielle Rahmen für Federkernmatratzen. Diese zeichnen sich durch sehr stabile und breitere Leisten aus. Hier ist es auch in Ordnung, wenn die Leiste mehr als 3 cm Breite aufweist. Allerdings sollte dann ein Matratzenschoner oder ein sog. Pünktchenschoner auf den Lattenrost gelegt werden, damit die Matratze keine allzu große Auflagefläche auf den Leisten hat.

Mit oder ohne Motor

Die Vorteile eines Motorrahmens liegen auf bzw. in der Hand. So lässt sich das Kopfteil oder das Fußteil und auch beides zusammen elektrisch verstellen, ohne dass man dazu das Bett zu verlassen braucht. Dabei ist der Einsatzzweck eines Motorrahmens heute keineswegs mehr nur auf kranke Schläfer beschränkt. Im Gegenteil. Elektrisch verstellbare Rahmen erleben einen starken Zuspruch, da sie ein hohes Maß an Komfort bieten. Sei es zum Lesen im Bett, zum Entspannen oder um Filme im Fernseher bzw. auf dem Tablet anzusehen. Überlegen Sie, einen Motorrahmen oder einen elektrisch verstellbaren Lattenrost zu kaufen, sollten Sie folgendes beachten: der Motorrahmen sollte mindestens zwei Motoren besitzen, damit der einzelne Motor nicht so stark belastet wird und man auch einmal schnell Kopf- und Fußteil gemeinsam Herabfahren lassen kann. Zudem sollte heute jeder Rahmen über eine sog. Netzfreischaltung verfügen. Diese sorgt dafür, dass die Wechselspannung abgeschaltet wird. Es werden damit elektrostatische Felder beseitigt, die auch vorhanden sind, wenn kein Strom fließt. Die Leitung wird nach dem Abschalten mit einer schwachen Gleichspannung (1,5 V - 12 V je nach Hersteller) überwacht; sobald ein Verbraucher eingeschaltet wird, wird auch die Netzspannung wieder zugeschaltet. Achten Sie auf die Belastbarkeit des Motorrahmens. Er sollte das Gewicht der Matratze und Ihr eigenes Gewicht gut bewegen können und zusätzlich einen ausreichenden Sicherheitsspielraum besitzen. Ein absolutes Muss ist auch eine Notabsenkung. Das ist die Möglichkeit bei einem Stromausfall, einen aufgestellten Motorrahmen wieder in die horizontale Position zu bringen. Dies wird in der Regel über eine 9V Batterie gemacht. Das bedeutet auch, dass man auf keinen Fall den Rahmen damit wieder hochfahren lassen sollte. Dafür reicht die Kraft der Batterie nicht. Rahmen mit mehr als zwei Motoren haben weitere Verstellmöglichkeiten und bieten daher in der Regel mehr Komfort. Prüfen Sie, welche Verstellmöglichkeit für Ihren Einsatzzweck am besten geeignet ist.

Sonstige wichtige Punkte

Oft liegen die Unterschiede im Detail. Achten Sie zum Beispiel auf die Stärke und Qualität der verwendeten Schrauben. Zu schwach dimensionierte Schrauben neigen bei Belastung zum Brechen.

Achten Sie auf eine generell saubere und ordentliche Verarbeitung des Lattenrostes. Es sollten keine Holzsplitter wegstehen oder scharfe Kanten vorhanden sein. Auch die Verwindungssteifigkeit des Lattenrostes ist wichtig, sie ist in der Regel ein Zeichen für einen qualitativ hochwertigen Rahmen.


Unser Video-Tipp

In unserem Video zeigen wir Ihnen, wie Sie ganz einfach Ihren vorhandenen Lattenrost überprüfen können: